Wenn Ärzte Fehler machen: Die Folgen von Behandlungsfehlern.

In Deutschland werden jährlich rund 1,5 Millionen Menschen Opfer von Behandlungsfehlern. Die Folgen können verheerend sein und reichen von Schmerzen bis hin zu bleibenden Schäden. Aber was ist eigentlich ein Behandlungsfehler und wie kann man sich davor schützen? Hier erfahrt ihr alles über die Folgen von Behandlungsfehlern und was ihr tun könnt, um euch zu schützen.

1. Wie können Behandlungsfehler passieren?

Jährlich passieren in Deutschland tausende Behandlungsfehler. Viele davon mit schwerwiegenden Folgen für die betroffenen Patienten. Oft sind es einfache Fehler, die durch Aufmerksamkeit und Sorgfalt hätten vermieden werden können. In anderen Fällen liegt es an der fehlenden Kommunikation zwischen Arzt und Patient. Wenn der Arzt die Symptome des Patienten nicht richtig einschätzt oder falsch interpretiert, kann dies zu einer Fehldiagnose führen. Auch übersehene Wechselwirkungen zwischen Medikamente können Behandlungsfehler verursachen.

2. Welche Auswirkungen hat ein Behandlungsfehler?

Ein Behandlungsfehler kann für einen Patienten schwerwiegende Auswirkungen haben. Zunächst einmal muss der Patient mit den unmittelbaren Folgen des Fehlers fertig werden. Dies kann zum Beispiel eine Schmerzattacke, ein Bluterguss oder eine Infektion sein. Auch die Kosten für die Behandlung des Fehlers können sehr hoch sein. Die Folgen eines Behandlungsfehlers können aber auch langfristig sein. So kann es zu bleibenden Schäden am Körper kommen oder der Fehler kann sogar tödlich sein. Um sich vor Behandlungsfehlern zu schützen, sollten Patienten daher immer genau überlegen, ob sie eine bestimmte Behandlung wirklich wollen und ob sie ihr vertrauen können.

Wenn Sie selbst einmal Opfer eines Behandlungsfehlers geworden sind, sollten Sie unbedingt einen Anwalt konsultieren. Dieser kann Ihnen helfen, Ihre Ansprüche geltend zu machen und Schadensersatz zu erhalten.

3. Wie kann ich mich vor Behandlungsfehlern schützen?

Wenn es um unsere Gesundheit geht, vertrauen wir normalerweise blind auf die Expertise von Ärzten und anderen medizinischen Fachkräften. Dies ist jedoch nicht immer ratsam, da Behandlungsfehler in der Medizin leider keine Seltenheit sind. Umso wichtiger ist es, dass wir uns vor solchen Fehlern schützen und uns selbst informieren. Zunächst einmal solltest du dich immer bei mehreren verschiedenen Ärzten beraten lassen, bevor du dich für eine bestimmte Behandlung entscheidest. Informiere dich außerdem möglichst genau über die Risiken und Nebenwirkungen der jeweiligen Behandlung – am besten mit Hilfe eines unabhängigen Arztes oder einer anderen vertrauenswürdigen Person, damit du dir kein falsches Bild machen kannst. Wenn dir etwas unklar ist oder du Zweifel hast, scheue dich nicht davor, dies offen anzusprechen! Nur wenn du genau weißt, worauf du dich einlässt, kannst du auch wirklich abwägen, ob das Risiko der Behandlung in deinem Fall tatsächlich in Ordnung ist.

4. Welche Ansprüche habe ich bei einem Behandlungsfehler?

Jeder Mensch hat das Recht auf eine angemessene medizinische Behandlung. Unter bestimmten Umständen kann es jedoch vorkommen, dass die Behandlung nicht den Erwartungen entspricht und der Patient zu Schaden kommt. In diesem Fall spricht man von einem sogenannten Behandlungsfehler. Doch welche Ansprüche haben Betroffene in einem solchen Fall gegenüber dem Arzt oder der Klinik?

Folgende Punkte sollten bei einem möglichen Fehler beachtet werden: – Die symptomspezifische Diagnose muss gestellt werden. – Der Arzt hat die Pflicht, über Risiken und Nebenwirkungen aufzuklären. – Das Verfahren muss den aktuellsten wissenschaftlichen Erkenntnissen entsprechen.

Wenn einer dieser Punkte verletzt wurde und dadurch Schaden entstanden ist, steht dem Patient in der Regel ein Schmerzensgeldanspruch zu. Dieser kann jedoch nur dann geltend gemacht werden, wenn der Arzt oder die Klinik den Fehler zugegeben oder ein Gutachten dies belegt. Kommt es zu einem Gerichtsverfahren, wird in der Regel ein sogenannter Sachverständiger hinzugezogen, der die Ursache für den Schaden feststellen soll. Ein Beispiel: Eine Frau möchte sich die Brüste vergrößern lassen und geht dafür zu einem renommierten Arzt. Dieser rät ihr zu einer sogenannten Brustvergrößerung mit Eigenfett, da dieses Verfahren als besonders schonend und risikoarm gilt. Die Patientin entscheidet sich für die Operation und unterschreibt den Aufklärungsbogen, in dem steht, dass es auch bei diesem Verfahren zu Komplikationen kommen kann. Nach der OP stellt sie fest, dass ihre Brüste extrem asymmetrisch sind und außerdem Schmerzen hat. Sie ist enttäuscht von dem Ergebnis und sucht den Arzt auf. Dieser räumt ein, dass die OP nicht ganz so glatt gelaufen ist, entschuldigt sich aber auch dafür. Die Frau fühlt sich von dem Arzt nicht richtig ernst genommen und geht zu einem anderen Arzt. Dieser stellte fest, dass die Brustvergrößerung mit Eigenfett tatsächlich sehr risikoreich ist und in vielen Fällen zu Komplikationen führt.

4. Was tun, wenn ich doch einem Behandlungsfehler zum Opfer falle?

Dass es zu Fehlern bei der Behandlung von Krankheiten und Verletzungen kommt, ist niemandem fremd. Ob in Deutschland oder anderen Ländern – immer wieder hört man von Fällen, in denen Menschen aufgrund eines Behandlungsfehlers Schaden nehmen, teilweise sogar bleibende Schäden davontragen. Doch was kann man tun, wenn es doch einmal so weit kommt und man selbst oder ein Angehöriger zu den Opfern gehört? Hilfreicher Paragraph: Die erste Maßnahme, die man ergreifen sollte, ist die Suche nach einem spezialisierten Anwalt für Medizinrecht. Dieser kann helfen, die genauen Umstände des Falls festzustellen und anhand der gesetzlichen Regelungen sowie medizinischer Gutachten einschätzen, ob tatsächlich ein Behandlungsfehler vorliegt und welche Ansprüche bestehen. Oft ist es gar nicht so leicht, dies festzustellen – daher ist es wichtig, sich in solchen Fällen professionelle Hilfe zu holen.

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